Ein herzliches Grüß Gott,

Lydia Sturm!

 

 

 

 

Seit 1. September 2008 arbeite ich als Pastoralassistentin in der Pfarre Maria-Hilf in Leopoldskron-Moos als Pastoralassistentin. Seit 1. September 2021 bin ich für die Leitung der Seelsorge beauftragt. In meinem zweiten Beruf arbeite ich als Religionslehrerin in der Volksschule in Leopoldskron-Moos. Dies ist eine ideale Verbindung zur Pfarre – in dieser Tätigkeit lerne ich viele junge Familien kennen.

 

Ich bin für Sie Ansprechperson in allen kirchlichen Belangen.

 

Erreichbar bin ich:

a) über das Pfarrbüro: Dienstag von 08.00 bis 11.00 Uhr und

Mittwoch von 14.00 bis 17.00 Uhr

b) nach telefonischer Vereinbarung: 0650/7744702

 

Im Einzelnen sind meine Schwerpunkte:

Verkündigung/Sakramentenvorbereitung

  • Versöhnungsfeste
  • Erstkommunionvorbereitung(Gesamtverantwortung)
  • Vorbereitung der Firmung in Kooperation mit dem Firmteam
  • Sterbesegen bei Bedarf
  • Mitarbeit im Pfarrbriefteam

 

Liturgie

  • Mitarbeit im Liturgiekreis
  • Koordination der Feste zu geprägten Zeiten
  • Vorbereitung der Kinder- und Jugendgottesdienste, Kreuzweg für Kinder, Kinderkrippenfeier
  • Leitung von Wortgottesfeiern
  • Organisation von Bittgängen, Rorate, Andachten, Wallfahrt in Koordination mit Ehrenamtlichen
  • Begleitung des Ministrant:innenteams (im Aufbau) und des Mesnerteams
  • Ansprechperson der Zechpröpste
  • Begräbnisleitung bei Bedarf

 

Diakonie

  • Koordination der Sternsingeraktion
  • Mitarbeit/Ansprechperson für die Ehrenamtlichen im Sozialkreis (Wohnviertel)
  • Ansprechperson für die Senioren
  • Trauerbegleitung bei Bedarf

 

Gemeinschaft

  • Sorge um die ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen und Begleitung

 

Die Kerze der Hoffnung in unserer Kirche macht auf das Leid von Menschen aufmerksam, die aufgrund ihrer religiösen oder politischen Überzeugung, ihrer ethnischen Zugehörigkeit oder ihres Geschlechts diskriminiert, gefangen gehalten, gefoltert oder getötet werden.

 

CSI Österreich Petitionen online

Es ist Krieg.

Ein ratloser Psalm.

 

Aufgeschreckt bin ich, Ewiger, reibe mir zitternd die Augen, ein Traum muss es sein, ein schrecklicher, ein Alptraum.

Entsetzt höre ich die Nachrichten, kann es nicht fassen, Soldaten marschieren, kämpfen und sterben. Es ist Krieg.

Der Wahn eines Mächtigen treibt sie zu schändlichem Tun, mit Lügen hat er sie aufgehetzt, mit dem Gift seiner Hassreden.

In den Kampf wirft er sie, missbraucht ihre Jugend, missbraucht ihre Kraft, erobern sollen sie, töten sollen sie, sein Befehl ist eiskalt.

Seine Nachbarn hat er zu Feinden erklärt, ein Zerrbild gemalt, in den dunkelsten Farben seiner wirren Machtphantasien.

Niemand wagt ihm zu widersprechen, seine Claquere halten still, ein Marionettentheater umgibt ihn, das er höhnisch bespielt.

Seine Bosheit hat Raffinesse, listig und schamlos geht er voran, die Versuche ihn umzustimmen liess er ins Leere laufen,

umsonst sind sie angereist aus besorgten Ländern, Friedensappelle und Warnungen liessen ihn kalt.

Angst und Schrecken verbreiten sich, blankes Entsetzen, wieviele Verletzte wird es geben, wieviel Tote?

Wann wird die gefrässige Gier des Tyrannen gesättigt sein, wann der Blutstrom versiegen, wann die Waffen schweigen?

Hilflos starre ich auf die Bilder und Meldungen, meine Fäuste voll Wut, in meinen Augen regnet es.

Fahr den Kriegstreibern in die Parade, Ewiger. Allen! Leg ihnen das Handwerk, lass sie straucheln und fallen.

Wecke den Mut und den Widerstand der Rückgrat-Starken, lass das Volk sich erheben und die Verbrecher entlarven.

Nicht entmutigen lassen sollen sich alle, die an den Frieden glauben, die unverdrossen ihre Stimme erheben, gegen Verführer immun sind.

Sei unter denen, die nicht schweigen, die nicht wegschauen, die nicht achselzuckend sagen, was kann ich schon bewirken.

Höre unser Beten, unser Schreien, es töne in Deinen Ohren, unsere Angst um die Welt unser Kinder und Kindeskinder.

Sie hast Du uns in die Hände gegeben, Deine Welt ist die unsrige, In die die Hände fallen soll sie nicht den Machthungrigen ohne Gewissen.

Nie werde ich verstehen, warum Du dem allen nur zusiehst, Deine Hand nicht eingreift und die Tyrannen zerschmettert.

Mach Dich gefasst auf meine zornigen Fragen, wenn wir uns sehen wer- den, später, in diesem rätselhaften Danach, Deinem geheimnisumwobenen Himmel.

Dann will ich Antworten, will Erlösung und endgültigen Frieden, jetzt aber will ich nicht aufgeben, zu tun was, ich tun kann, damit wir jetzt und auch künftig den Namen verdienen, den wir so selbstverständlich als unseren eigenen tragen,

und ehrlich und glaubwürdig und unverhärtet berührbar,

als menschlicher Mensch unter menschlichen Menschen leben.

 

Stephan Wahle | Jerusalem (zitiert mit freundlicher Genehmigung des Verfassers)