In unsrer Pfarrkanzlei:

Johanna Bachinger

 

 

 

 

 

Liebe Pfarrgemeinde Leopoldskron-Moos,

 

ich freue mich, ab 1.1.2018 meine Tätigkeit im Pfarrbüro Leopoldskron-

 Moos aufzunehmen. Einige unter Ihnen kennen mich ja bereits. Ursprünglich bin ich eine „Möslerin“, aufgewachsen in der Moosstraße als jüngste Tochter von

Malermeister Wilhelm und Maria Seidel.

 

Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsene Kinder, einen Sohn und eine Tochter und mittlerweile bin ich auch stolze Oma. Wir leben seit vielen Jahren in Gneis.

Nach langjähriger Tätigkeit im Sekretariat einer Ziviltechnikergesellschaft

habe ich Mitte August 2017 im Büro der Pfarre St. Paul eine neue berufliche Herausforderung gefunden.

 

Die Tätigkeit als Pfarrsekretärin ist sehr vielseitig und abwechslungsreich. Es gibt viele neue Bereiche, in die ich mich nun auch schon etwas einarbeiten konnte. Langeweile kommt hier bestimmt nicht auf. Auch der Kontakt mit den Menschen bereitet mir große Freude. Da sich die Pfarren St. Paul und Leopoldskron-Moos ja bereits den „Pfarrer teilen“, ist die Idee entstanden, das auch mit dem Sekretariat so zu versuchen. Daher werde ich in Zukunft abwechselnd in beiden Pfarrbüros anzutreffen sein.

 

Ich freue mich auf meine zukünftigen Aufgaben und viele nette Kontakte.

Johanna Bachinger

 

Die Kerze der Hoffnung in unserer Kirche macht auf das Leid von Menschen aufmerksam, die aufgrund ihrer religiösen oder politischen Überzeugung, ihrer ethnischen Zugehörigkeit oder ihres Geschlechts diskriminiert, gefangen gehalten, gefoltert oder getötet werden.

 

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Es ist Krieg.

Ein ratloser Psalm.

 

Aufgeschreckt bin ich, Ewiger, reibe mir zitternd die Augen, ein Traum muss es sein, ein schrecklicher, ein Alptraum.

Entsetzt höre ich die Nachrichten, kann es nicht fassen, Soldaten marschieren, kämpfen und sterben. Es ist Krieg.

Der Wahn eines Mächtigen treibt sie zu schändlichem Tun, mit Lügen hat er sie aufgehetzt, mit dem Gift seiner Hassreden.

In den Kampf wirft er sie, missbraucht ihre Jugend, missbraucht ihre Kraft, erobern sollen sie, töten sollen sie, sein Befehl ist eiskalt.

Seine Nachbarn hat er zu Feinden erklärt, ein Zerrbild gemalt, in den dunkelsten Farben seiner wirren Machtphantasien.

Niemand wagt ihm zu widersprechen, seine Claquere halten still, ein Marionettentheater umgibt ihn, das er höhnisch bespielt.

Seine Bosheit hat Raffinesse, listig und schamlos geht er voran, die Versuche ihn umzustimmen liess er ins Leere laufen,

umsonst sind sie angereist aus besorgten Ländern, Friedensappelle und Warnungen liessen ihn kalt.

Angst und Schrecken verbreiten sich, blankes Entsetzen, wieviele Verletzte wird es geben, wieviel Tote?

Wann wird die gefrässige Gier des Tyrannen gesättigt sein, wann der Blutstrom versiegen, wann die Waffen schweigen?

Hilflos starre ich auf die Bilder und Meldungen, meine Fäuste voll Wut, in meinen Augen regnet es.

Fahr den Kriegstreibern in die Parade, Ewiger. Allen! Leg ihnen das Handwerk, lass sie straucheln und fallen.

Wecke den Mut und den Widerstand der Rückgrat-Starken, lass das Volk sich erheben und die Verbrecher entlarven.

Nicht entmutigen lassen sollen sich alle, die an den Frieden glauben, die unverdrossen ihre Stimme erheben, gegen Verführer immun sind.

Sei unter denen, die nicht schweigen, die nicht wegschauen, die nicht achselzuckend sagen, was kann ich schon bewirken.

Höre unser Beten, unser Schreien, es töne in Deinen Ohren, unsere Angst um die Welt unser Kinder und Kindeskinder.

Sie hast Du uns in die Hände gegeben, Deine Welt ist die unsrige, In die die Hände fallen soll sie nicht den Machthungrigen ohne Gewissen.

Nie werde ich verstehen, warum Du dem allen nur zusiehst, Deine Hand nicht eingreift und die Tyrannen zerschmettert.

Mach Dich gefasst auf meine zornigen Fragen, wenn wir uns sehen wer- den, später, in diesem rätselhaften Danach, Deinem geheimnisumwobenen Himmel.

Dann will ich Antworten, will Erlösung und endgültigen Frieden, jetzt aber will ich nicht aufgeben, zu tun was, ich tun kann, damit wir jetzt und auch künftig den Namen verdienen, den wir so selbstverständlich als unseren eigenen tragen,

und ehrlich und glaubwürdig und unverhärtet berührbar,

als menschlicher Mensch unter menschlichen Menschen leben.

 

Stephan Wahle | Jerusalem (zitiert mit freundlicher Genehmigung des Verfassers)